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Datum/Zeit
06.06.2019
17:30 – 20:30

Veranstaltungsort
Europäisches Haus
Unter den Linden 78
10117 Berlin


Wie offen ist Europa? Dieser Frage geht das Goethe-Institut in Kooperation mit der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland am 6. Juni 2019 auf der Langen Nacht der Ideen in Berlin nach. Nach einer Paneldiskussion über europäische Kultur ohne Grenzen mit u. a. der Schriftstellerin Jagoda Marinić und dem Generalsekretär des Goethe-Instituts Johannes Ebert, blickt der Dokumentarfilm „Ich bin, was ich bin – Die Gipsy Mafia Story“ hinter die Kulissen der erfolgreichen Roma-Band Gipsy Mafia.

Foto: Gipsy Mafia Story

Hinter dem Namen Gipsy Mafia verbergen sich die zwei Roma-Brüder Skill und Buddy. In den letzten 10 Jahren hat die Band insgesamt drei selbstproduzierte Alben veröffentlicht, auf denen sie laut und deutlich über Rassismus, Ausgrenzung, den neoliberalen Kapitalismus und die geistige Korruption der Zeit reden beziehungsweise rappen. Mit ihren Liedern wollen sie die Aufmerksamkeit insbesondere auf die Lage der Roma in ganz Europa lenken, aber auch auf ihr Geburtsland Serbien und Deutschland, wo sie heute leben und arbeiten. Die Tatsache, dass sie ihre Alben selbst produzieren und ihre internationalen Tourneen allein organisieren, macht sie für ein immer größeres Publikum interessant, genauso wie ihre ehrlichen Lyrics.

Für den Film „Ich bin, was ich bin – Die Gipsy Mafia Story“ begleitete die Regisseurin Andrijana Stojković die Band Gipsy Mafia über mehrere Monate auf ihrer Europa-Tournee und stellt sich und uns allen die Frage: Symbolisieren die Sinti und Roma den Geist eines Europas ohne Grenzen?

Vor der Filmvorführung am 6. Juni laden wir zu einer Paneldiskussion ein, in der Jagoda Marinić (Schriftstellerin, Leiterin des Interkulturellen Zentrums Heidelberg), Johannes Ebert (Generalsekretär des Goethe-Instituts), und Barbara Gessler (Creative Europe KULTUR, Europäische Kommission, angefragt) über die Möglichkeit einer vorurteilsfreien, offenen und europäischen Kultur, sowie über die realen und geistigen Grenzen Europas diskutieren. Nach dem Film findet ein Q&A mit der Regisseurin Andrijana Stojković statt.

Programmablauf:
18.00 bis 18.45 Uhr: Eine europäische Kultur ohne Grenzen? – Paneldiskussion mit Jagoda Marinić (Schriftstellerin, Leiterin des Interkulturellen Zentrums Heidelberg), Johannes Ebert (Generalsekräter des Goethe-Instituts) und Barbara Gessler (Creative Europe KULTUR, Europäische Kommission, angefragt). Moderation Katarzyna Wielga-Skolimowska (Goethe-Institut)
18.45 bis 19.40 Uhr: „Ich bin, was ich bin – Die Gipsy Mafia Story“, Filmvorführung
19.40 bis 20 Uhr: Q&A mit der Regisseurin Andrijana Stojković (auf Englisch) Moderation Cristina Nord (Goethe-Institut)
20.00 bis 20.30 Uhr: Empfang und Ausklang mit Musik

Eine Anmeldung ist erforderlich: langenacht@goethe.de

 

Veranstalter:

 

Goethe-Institut e.V.

Über das Goethe-Institut
Das Goethe-Institut ist das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland. Mit 159 Instituten in 98 Ländern fördert es die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland, pflegt die internationale kulturelle Zusammenarbeit und vermittelt ein aktuelles Deutschlandbild. Durch Kooperationen mit Partnereinrichtungen an zahlreichen weiteren Orten verfügt das Goethe-Institut insgesamt über rund 1.000 Anlaufstellen weltweit. www.goethe.de

 

Europaeische Kommission in Deutschland in KooperationÜber die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland
Die Vertretung fungiert als Bindeglied zwischen nationaler Politik und Öffentlichkeit einerseits und der Europäischen Kommission in Brüssel andererseits. Sie informiert Bürger/innen und Medien über die EU-Politik und pflegt Kontakte zu Entscheidungsträgern und -trägerinnen in Bund, Ländern und Kommunen. Gleichzeitig informiert die Vertretung die Dienststellen in Brüssel über die politische Lage in Deutschland und vermittelt die besonderen Bedürfnisse Deutschlands nach Brüssel. https://ec.europa.eu/germany/home_de


In den Kalender 2019-06-06 2019-06-06 Europe/Berlin „DIE GIPSY MAFIA STORY – EINE EUROPÄISCHE KULTUR OHNE GRENZEN? PANELDISKUSSION UND FILMVORFÜHRUNG (*) https://menschenbewegen.jetzt Europäisches Haus info@menschenbewegen.jetz