Stuck-Kuppel des Teheraner Bazar „Chahar suq bozorg“ wurde restauriert

#Kulturen

Bei diesem Restaurierungsprojekt handelt es sich um eine Kooperation der RWTH Aachen und FH Potsdam gemeinsam mit der iranischen Denkmalschutzbehörde ICHHTO. Die Maßnahme ist mit rd. 112.000 Euro im Rahmen des Kulturerhalt-Programms des Auswärtigen Amts unterstützt worden. Für die Realisierung wurde – basierend auf der iranischen Schadensdokumentation – ein Workshop in Deutschland abgehalten. Auf dieser Basis wurde von ExpertInnen in einer dt.-iran. Kooperation die Analyse, die Restaurierungsmethodik und schließlich die erforderlichen Maßnahmen geplant und durchgeführt. Die Kuppel an der Basarkreuzung erhebt sich über einem achteckigen Grundriss und hatte Mitte des 20sten Jahrhunderts ihren letzten Putzüberzug erhalten. Sie hat einen Durchmesser von ca. 12 mtr.  Um die Nachhaltigkeit der Maßnahme zu gewährleisten, wurde für den Witterungsschutz  ein Blechdach installiert.

Durch dieses Kulturerhalt-Vorhaben wurde Austausch und Wissentransfer zwischen iranischen und deutschen Experten zu Bauforschung, Denkmalpflege, Bauerhaltung und Restaurierung für weitere Kooperationen gefördert.

Am 16.2.2018 wird die Kuppel wieder der Öffentlichkeit übergeben.

Fotos: (c) Christian Raabe, RWTH Aachen