Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik im internationalen Vergleich – Ergebnisse der Hertie School of Governance vorgestellt. Dazu sagte Andreas Görgen, Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation im AA:

„Kommunikations-, Kultur- und Bildungsarbeit im Ausland schafft die notwendigen Freiräume, um die Erzählungen und Narrative, die Träume und Traumata unserer Partner in der Welt besser zu verstehen und Zugang zu unserer Kultur zu ermöglichen. Grundvoraussetzung hierfür sind Freiräume im analogen wie im digitalen Raum, in denen wir Angebote machen, Austausch suchen und Unterschiedlichkeiten wahrnehmen und diskutieren. Schulen und Goethe-Institute, Universitäts- und Wissenschaftskooperationen sind Beispiele für solche Freiräume. Dabei wollen wir jedoch nicht stehen bleiben. Wir müssen in Zeiten von Fake News und Propaganda stärker als bisher die digitalen Räume in den Blick nehmen und mit eigenen Angeboten, Inhalten und Strukturen präsent sein. Und wir wollen die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik europäisch weiterentwickeln, gerade mit unserem engsten Nachbarn und Freund, Frankreich. Deshalb wollen wir gerade mit Frankreich die Zusammenarbeit in Drittstaaten ausbauen. Dies wird auch eines der Themen beim deutsch-französischen Ministerrat am 13.7. zwischen Außenminister Sigmar Gabriel und seinem französischem Amtskollegen Jean-Yves Le Drian sein.“

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