Martin Roth Symposium, 22./23. Juni 2018, Kraftwerk Berlin

Berlin, 24.05.2018 – „Was kann Kultur leisten?“ In einer Welt auf der Suche nach gesellschaftlicher Orientierung und neuen Ordnungsmodellen ist eine mutige Kulturpolitik wichtiger denn je, die sich dem grenzüberschreitenden Zugang zu Kultur und Bildung verschreibt und den Freiraum von Kunst und Wissenschaft als Aufgabe erkennt. Martin Roth verkörperte diesen kulturpolitischen Ansatz wie nur wenige. Er war einer der innovativsten und einflussreichsten Museumsleiter der Welt, ein streitbarer Intellektueller, ideenreicher Kulturpolitiker und engagierter Bürger. Ein Jahr nach seinem Tod versammelt das ifa, dessen Präsident er zuletzt war, am 22./23. Juni 2018 in Berlin Kulturleute, Wissenschaftler/-innen und Politiker/-innen zu den großen Themen, die ihm am Herzen lagen und für eine internationale Kulturpolitik bedeutsam sind.

Mit dem zweitägigen Martin Roth Symposium in Berlin lädt das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt Freunde, Weggefährten und internationale Experten dazu ein, Impulse für eine Neuausrichtung der auswärtigen Kulturpolitik zu setzen. Im Mittelpunkt des Symposiums stehen neue Herausforderungen wie trans- und internationale Kulturarbeit, Kooperation auch in schwierigen Zeiten und in anstrengenden Partnerschaften, die Frage nach dem „Nationalen“ im kulturellen Erbe, die Rolle von „disobedient objects“, von Design im gesellschaftlichen Kontext und nicht zuletzt die Herausforderungen der Digitalisierung für die Kulturarbeit.

Mit dabei sind u.a.
Giorgia Abeltino (Google Cultural Institute)
Suay Aksoy (ICOM)
Paolo Barratta (Biennale Venedig)
Nico Daswani (World Economic Forum)
Mateo Kries (Vitra Design Museum)
Christoph Thun-Hohenstein (MAK Wien)
Johannes Vogel (Naturkundemuseum Berlin)
Benita von Maltzahn (Volkswagen Group)
Mariet Westermann (The Andrew W. Mellow Foundation).

Über das ifa

Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) ist Deutschlands älteste Mittlerorganisation und feierte 2017 sein 100-jähriges Bestehen. Es engagiert sich weltweit für ein friedliches und bereicherndes Zusammenleben von Menschen und Kulturen. Seine Programme verfolgen fünf Kernthemen: Kunst- & Kulturaustausch, Dialog der Zivilgesellschaften, Flucht & Migration, Kultur & Konflikt und Europa. Das ifa fördert den Kunst- und Kulturaustausch in Ausstellungs-, Dialog- und Konferenzprogrammen und agiert als Kompetenzzentrum der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Es ist weltweit vernetzt und setzt auf langfristige, partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Das ifa wird gefördert vom Auswärtigen Amt, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart.

Weitere Infos: https://www.ifa.de/termine/martin-roth-symposium.html

Pressekontakt:
ifa (Institut für Auslandsbeziehungen), Miriam Kahrmann, Leiterin Stabsbereich Kommunikation, Tel. 0711/2225-105, presse@ifa.de
Auswärtiges Amt, Pressereferat, Tel. 030/5000 20 -56/-59, presse@diplo.de