Konferenz: Zwischen Freiheit und Bedrohung – Wenn Forscher zu Flüchtlingen werden

Vertreter aus Politik und Wissenschaft diskutieren am 10. Oktober an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Am 10. Oktober 2017 veranstaltet die Alexander von Humboldt-Stiftung in Berlin eine Konferenz mit deutschen sowie internationalen Wissenschaftlern, darunter Stipendiaten der Philipp Schwartz-Initiative, die als Wissenschaftler in ihren Heimatländern wie Syrien, der Türkei oder dem Jemen bedroht wurden und Schutz an Universitäten in Deutschland gefunden haben.

Unter dem Titel The Future of Societies: On the Role of Academic Freedom and Independent Researchers soll diskutiert werden, welchen Beitrag Wissenschaftler zu politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen leisten können. Welche Chancen und Schwierigkeiten gibt es hierbei in offenen Gesellschaften und welche in Ländern, in denen kritische Köpfe wegen ihrer Forschung bedroht und eingeschüchtert werden?

Neben den beteiligten Forschern sprechen und diskutieren Sabine Kunst, Präsidentin der Humboldt-Universität, Lorraine Daston, Direktorin am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Andreas Görgen, Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt sowie Helmut Schwarz, Präsident der Humboldt-Stiftung. Es moderiert der Journalist Jan-Martin Wiarda.

Zeit und Ort: Dienstag, 10. Oktober 2017, 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10117 Berlin

Es besteht die Gelegenheit zu Bild- und Tonaufnahmen.

Bitte melden Sie Ihre Teilnahme mit einer Kopie Ihres gültigen Presseausweises per E-Mail an presse@avh.de an.

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier.
Informationen zur Philipp Schwartz-Initiative finden Sie hier.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung

Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 28.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 140 Ländern – unter ihnen 55 Nobelpreisträger.