„Frieden gewinnen – Das Ende des Ersten Weltkriegs zwischen Geschichte, Erinnerung und gegenwärtigen Herausforderungen“

09.10.2018 – Pressemitteilung

Internationale Konferenz am 11. und 12. Oktober 2018 im Weltsaal des Auswärtigen Amts.

Unter Schirmherrschaft des Auswärtigen Amts, des französischen Außenministeriums sowie der Mission du Centenaire de la Première Guerre mondiale findet am 11. und 12. Oktober 2018 im Weltsaal des Auswärtigen Amts die internationale Konferenz „Frieden gewinnen – Das Ende des Ersten Weltkriegs zwischen Geschichte, Erinnerung und gegenwärtigen Herausforderungen“ statt.

Im Fokus der interdisziplinär ausgerichteten Konferenz stehen das Ende des Ersten Weltkriegs, die Folgen für Gesellschaften, Staaten und die internationale Ordnung sowie seine Bedeutung für die Gegenwart. Im Anschluss an die Eröffnung durch Bundesminister des Auswärtigen Heiko Maas und den französischen Außenminister Jean-Yves Le Drian wird die Keynote Speech von Carl Bildt einen wichtigen Denkimpuls liefern.

Im Verlauf der zweitägigen Konferenz werden namhafte internationale Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Medien in insgesamt sechs Panels über eine Vielzahl von Themen diskutieren – zu Gerechtigkeitsfragen in Bezug auf die globale Ordnung, zu Frieden und Macht in der Nachkriegszeit, zu Unterschieden in nationalen Erinnerungskulturen bis hin zu möglichen Ansätzen zur Lösung aktueller Konflikte.

Leitfragen der Konferenz sind: Welche Entwicklungslinien reichen von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in unsere Gegenwart? Welche der gegen Ende des Ersten Weltkriegs entwickelten Friedenskonzepte sind noch aktuell und wo liegen ihre Grenzen? Wie können Staaten trotz unterschiedlichster historischer Erfahrungen gemeinsam und mit Blick auf die Zukunft aus der Geschichte lernen?

Die Konferenz „Frieden gewinnen“ geht zurück auf eine Entscheidung des Deutsch-Französischen Ministerrats vom 13. Juli 2017. Sie wird organisiert von der Freien Universität Berlin in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Institut für Geschichts- und Sozialwissenschaften in Frankfurt, dem Deutschen Historischen Museum, dem Centre Marc Bloch, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Fondation Jean-Jaurès, dem Deutschen Historischen Institut Paris und dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Markus Meckel.

Am Abend des 11. Oktober 2018 lädt das Deutsche Historische Museum zu einem Abendprogramm im Schlüterhof ein. Nach der Eröffnung durch die französische Botschafterin in Berlin, Anne-Marie Descôtes, den Leiter der Abteilung für Kultur und Kommunikation des Auswärtigen Amtes, Dr. Andreas Görgen, und die Vize-Präsidentin des Deutschen Historischen Museums, Ulrike Kretzschmar, wird Daniel Kehlmann aus seinem jüngsten Roman „Tyll“ lesen. Am 12. Oktober 2018 schließt der Staatsminister für Europa, Michael Roth, die Konferenz.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Um Anmeldung unter
http://win-peace-conference.berlin/invitation wird gebeten.