Für Karl Friedrich Schinkel war die Bauakademie das, was man heute einen Thinktank nennen würde. Hier wurden Fragen der Bau- und Denkmalkultur, innovative Ideen für die Architektur, der Architekturförderung und des Erhaltes von Baudenkmälern in Kreisen ausgewiesener Experten diskutiert. Sein Memorandum für Denkmalpflege von 1815 ist auch heute noch von unglaublicher Aktualität. Heute wie damals suchen wir nach Wegen, das kulturelle Erbe der Menschheit zu bewahren und divergierende Prozesse wie urbane Entwicklungen und Bewahren historischer Substanz aufeinander abzustimmen. Die in diesem Heft skizzierten Perspektiven sollen die Diskussion um den Wiederaufbau der Bauakademie in Berlin-Mitte bereichern und für einen Ort werben, der sich den drängenden Fragen urbaner Entwicklung im Spannungsfeld mit dem Erhalt historischer Substanz ganz im Sinne Schinkels in einem ganzheitlichen Ansatz nähert. Weitere Infos

(Veröffentlicht am 13.04.17)