Lichtinstallation des Bremer Künstlerkollektivs URBANSCREEN bei der Eröffnung des Deutschlandjahres USA in der Residenz der deutschen Botschafterin in Washington D.C.
Foto: John Harrington

Deutschlandjahr USA eröffnete mit Hommage an das Bauhaus

Das Deutschlandjahr USA eröffnete mit Veranstaltungen in Washington, Boston, Atlanta, Indianapolis und Los Angeles unter anderem mit Lichtinstallationen des Künstlerkollektivs Urban Screen an der Atlanta-Fulton Central Library, konzipiert von Bauhaus-Architekt Marcel Breuer. Zum 100-jährigen Gründungsjubiläum des Bauhauses finden in Boston und Chicago im Rahmen des Deutschlandjahrs USA Ausstellungen zum Bauhaus statt, darunter das Virtual Reality Projekt „Virtual Bauhaus“.

Vor 2500 Gästen betonte Außenminister Heiko Maas in Washington die Bedeutung der transatlantischen Beziehungen. Das Deutschlandjahr in den USA 2018-19 möchte die reichen zivilgesellschaftlichen Verflechtungen zwischen Deutschland und den USA herausarbeiten, stärken und bekannt machen. Die Spannweite der behandelten Themen reicht von Politik und Wirtschaft, über Wissenschaft, Kultur und Bildung bis zu Lebensart und Sport.

Eine besondere Rolle spielt dabei der 100. Geburtstag des Bauhauses. Viele Bauhausmeister emigrierten in die USA, fanden dort eine neue Heimat und prägten die Entwicklung von Design und Architektur. Während des Deutschlandjahrs trägt ein facettenreiches Programm diesem gemeinsamen Erbe Rechnung. Den Auftakt machte eine Lichtinstallation in Atlanta zur Eröffnung der Kampagne. Das renommierte Bremer Künstlerkollektiv Urban Screen verwandelte die Fulton County City Library, ein Spätwerk von Bauhausmeister Marcel Breuer, in eine Symphonie aus Licht, Klang und Form. Vom 9. bis 14. Oktober ließ das Projekt „Virtual Bauhaus“, das das Cologne Game Lab in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Boston entwickelte, beim Technologiefestival „HUBweek“ in Boston die Architektur und das Design des Bauhauses in Dessau unmittelbar und spielerisch erleben.

Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts, kommentierte das Programm bei einem Besuch der Bauhaus-Sammlung des Harvard Art Museums in Boston: „Mit seinem umfangreichen Bauhausprogramm würdigt das Deutschlandjahr ein besonderes Kapitel deutsch-amerikanischer Geschichte und trägt zum Facettenreichtum von Bauhaus 100 bei.“

Die Bauhausstädte Boston und Chicago reflektieren 2019 in zahlreichen Ausstellungen das Wirken der dorthin emigrierten Bauhausmeister Walter Gropius, Laszlo Moholy-Nagy, Marcel Breuer und Josef Albers. Eine Ausstellung des Bauhaus-Archivs mit Avantgardefotografie ist landesweit zu sehen. Auch das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) beteiligt sich mit der Ausstellung „Die ganze Welt ein Bauhaus“ vom 16. Februar bis zum 21. April 2019 im Elmhurst Art Museum in Chicago. Die Stiftung Deutsches Design Museum veranstaltet Workshops für Kinder, um die Bauhausprinzipien unmittelbar erlebbar zu machen. „Der 10 Minuten-Stuhl“, gebaut aus einfachsten Materialien (Postkarte, Strohalme) ist eine Hommage an die Breuerschen Stahlrohrmöbel und das Bauhausprinzip der seriellen Fertigung.

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Die Initiative „Deutschlandjahr USA 2018/2019 – Wunderbar Together“ wird vom Auswärtigen Amt gefördert, vom Goethe-Institut realisiert und vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) unterstützt.

Im Rahmen der für 2019 geplanten PopUp Tour engagieren sich bereits die Unternehmen BASF, BMW Group, SAP, Schaeffler und Siemens im Deutschlandjahr.

Kontakt:

Christoph Mücher
Projektleiter
Deutschlandjahr USA
muecher@goethe.de

Dr. Jessica Kraatz Magri
Pressesprecherin und
Bereichsleiterin Kommunikation
Goethe-Institut e.V.
Jessica.KraatzMagri@goethe.de