„Verfolgte Wissenschaftler erhalten in Deutschland Schutz“

Außenminister Heiko Maas äußert sich zum Abschluss der Internationalen Konferenz zum Schutz geflüchteter Forscher in Berlin

In ihrer Heimat herrscht Krieg, ihre Forschungsfreiheit wird eingeschränkt oder sie werden verfolgt: In vielen Teilen der Welt sind Wissenschaftler gefährdet. Mit der Philipp Schwartz-Initiative hilft die Alexander von Humboldt-Stiftung geflohenen Forschern, an deutschen Universitäten Schutz zu finden. Mit der vom Auswärtigen Amt finanzierten Initiative können Hochschulen und Forschungseinrichtungen gefährdete Forscherinnen und Forscher als Stipendiaten aufnehmen. Bislang konnten so mehr als 100 Wissenschaftler nach ihrer Flucht in Deutschland weiterarbeiten.

Gemeinsam mit der Freien Universität Berlin und ihrem Partner Scholars at Risk (SAR) veranstaltete die Stiftung in Berlin einen internationalen Kongress zum Thema „Die Universitäten und die Zukunft der Demokratie“.

Außenminister Heiko Maas erklärte dazu:
„Kriege und Krisen, aber auch autokratische Regierungen schränken weltweit die Freiheit von Kunst, Wissenschaft und Meinung zunehmend ein. Dagegen stellen wir eine auswärtige Kulturpolitik, die Freiräume aufbaut und schützt. Die Philipp Schwartz-Initiative steht exemplarisch für eine mutige Kulturpolitik, die verfolgten Wissenschaftlern in Deutschland Schutz gewährt. Mit der Unterstützung der Abgeordneten des deutschen Bundestags arbeiten wir mit den Mittlerorganisationen daran, künftig auch verfolgten Künstlerinnen und Künstlern in Deutschland Perspektiven zu ermöglichen“.

Foto: Bundesaußenminister Heiko Maas© Thomas Imo/photothek.net