Kultur und Bildung sind wichtige Bestandteile der deutschen Außenpolitik, mit denen wir Menschen unmittelbar erreichen. So legen wir ein breites Fundament für stabile internationale Beziehungen auf dem Weg zu einer Außenpolitik der Gesellschaften. Getragen wird diese Kulturpolitik von starken unabhängigen Partnern aus der Zivilgesellschaft, Forschungs- und Wissenschaftsorganisationen, Stiftungen, kulturellen Einrichtungen und den Mittlerorganisationen des Auswärtigen Amts.

Auf diesen Seiten finden Sie demnächst Informationen zur ganzen Bandbreite der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Sie erfahren mehr über die Gesamtausrichtung, können die beteiligten Partner kennenlernen und erhalten einen Überblick über die wichtigsten Aktivitäten und Projekte.

Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik: Türen öffnen, Grenzen überwinden

Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) bildet neben den politischen und wirtschaftlichen Beziehungen die „dritte Säule“ der deutschen Außenpolitik. Sie ist eines ihrer nachhaltigsten und sichtbarsten Instrumente:

Kultur- und Bildungsangebote erreichen die Menschen in den Partnerländern Deutschlands unmittelbar und legen so ein breites Fundament für stabile internationale Beziehungen, das vor allem für eine Außenpolitik der Gesellschaften unverzichtbar ist.

Gerade angesichts der vielen aktuellen Krisen ist die AKBP als grenzüberschreitender „Türöffner“ wichtiger denn je – sie schafft Freiräume im vorpolitischen Raum, sie ermöglicht Zu-kunftsperspektiven.

Zugleich schafft die AKBP weltweit Vertrauen in Deutschland – unsere Gesellschaft, Wirtschaft und Politik gewinnen wichtige und verlässliche Partner.

Dabei geht es konkret vor allem darum

  • durch die Koproduktion von Wissen und Kultur den Dialog zwischen Menschen und Gesellschaften zu fördern
  • einen nachhaltigen Beitrag zur weltweiten Krisen- und Konfliktprävention zu leisten
  • die kulturelle Vielfalt, das kulturelle Erbe der Menschheit zu erhalten
  • Deutschland als modernen, attraktiven Standort für Bildung, Wissenschaft, Forschung und berufliche Entwicklung, als Kreativ- und Kulturstandort mit anderen Gesellschaften zu vernetzen
  • die deutsche Sprache in Europa und in der Welt zu fördern.

Der Instrumentenkasten der AKBP ist groß. Sie fördert etwa die Deutsche Schule im irakischen Erbil oder vertritt Deutschland im UNESCO-Welterbekomitee, sie finanziert die Restaurierung der Geburtskirche in Bethlehem und koordiniert die Arbeit deutscher Kulturmittler wie dem Goethe Institut oder dem Deutschen Akademischen Austauschdienst.

Getragen wird die AKBP von Partnern aus der Zivilgesellschaft, von Bildungs-, Forschungs- und Wissenschaftsorganisationen, Stiftungen, kulturellen Einrichtungen und den Mittlerorganisationen des Auswärtigen Amtes.